Sielaff – Unser Partner im automatischen Verkauf

Unsere Partner von der Sielaff GmbH stehen für höchsten Qualitätsanspruch, individuelle Kundenorientierung und verlässliche Leistung... blicken wir doch mal auf die stattliche Historie deutscher Ingenieurskunst zurück. Es folgt eine geschriebene Zeitreise, die bis an den Anfang der Automatengeschichte zurückreicht und die wichtigsten Stationen von über 130 Jahren Unternehmenskultur von 1886 bis 2018 eindrücklich zusammenfasst:
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Der Ingenieur und Patentanwalt, Max Sielaff entwickelte zu Lebzeiten eine ganze Reihe innovativer Produkte und leitete eine Werkstatt für Modellierung und Durcharbeitung von Erfindungen und Internationale Patentverwertung - unter anderem den ersten Verkaufsapparat in 1886. Nachdem er am 9. Juni 1887 vom Kaiserlichen Patentamt die Patentschrift für einen "Selbsttätigen Verkaufsapparat" erhielt, spezialisierte sich sein Unternehmen auf die Herstellung von Warenautomaten, Personenwaagen, Kraftmessern und anderen Apparaturen. Der patentierte Verkaufsautomat erfüllte alle Ansprüche, die der Einsatz in der Praxis stellte. Mit ihm konnten unterschiedliche Produkte vertrieben werden und sein Münzprüfer arbeitete zuverlässig. Dies stellte den Beginn für den Erfolg der Automaten in Deutschland und darüber hinaus in Europa und Übersee dar. Max Sielaff entwickelte u.a. zusammen mit den Metallwerken Theodor Bergmann in Gaggenau/Baden im Auftrag des Kölner Schokoladenfabrikanten Ludwig Stollwerck die ersten Süßwarenautomaten. Bereits Anfang der 1890er Jahre werden Stollwercks Schokoladentäfelchen in mehr als 10.000 Automaten in ganz Deutschland verkauft.
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1894 gründete Stollwerck mit Max Sielaff und Theodor Bergmann die Deutsche Automatengesellschaft "DAG", die schon bald internationale Bedeutung erlangte. 1895 wurden die ersten Flüssigkeitsautomaten, aus denen gastwirtschaftliche Getränke, einschließlich Milch, Kakao und Mineralwasser ausgegeben wurden, von Max Sielaff aufgebaut. Daraufhin entstanden das “Buffet” und ein wahrlicher Höhepunkt des Neunzehnten Jahrhunderts: Das "Automatenrestaurant" nach dem Konzept von Max Sielaff, in dem neben den Getränken auch kalte und warme Speisen gegen Münzeinwurf zu bekommen waren. Als die DAG diese neuen Automatenrestaurants anlässlich der Berliner Gewerbeausstellung von 1896 erstmals der Öffentlichkeit vorstellte, wurden sie schlagartig zu einer Sensation! Ansässig war das Große Firmengelände auf dem bereits 1897 bis 1920 über 30.000 Automaten nach dem Patent Sielaff gefertigt wurden in Berlin Moabit. Nach dem Verkauf des Geländes an die AEG, baute man ein 1925 ein neues, modernes Werk in Neukölln auf, welches einem Großfeuer zum Opfer fiel. Am 10.Oktober 1929 verstarb Max Sielaff in Berlin Moabit. Durch den Krieg wurden weitere große Teile des Berliner Automatenbau-Betriebs Sielaff zerstört
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Edmund Sielaff, der Neffe des einzigen Firmengründers Max Sielaff, findet 1948 im fränkischen Herrieden nicht nur geeignete Geschäftspartner, sondern auch den nötigen Raum, um wiederum seine innovativen Ideen für das Fortbestehen des Erbes von Sielaff zu realisieren. Im Jahr 1949 finden sich Fritz Baumgärtner, Johannes Marohn und Edmund Sielaff als Anteilseigner und Neugründer zusammen. Die drei Gesellschafter teilen die Aufgabenbereiche Entwicklung, Produktion und kaufmännischen Bereich untereinander auf. Den Grundstock ihrer unternehmerischen Tätigkeit bildet die Reparatur von Stollwerck-Automaten - den Automaten, mit denen mehr als 60 Jahre zuvor bereits eine beispielhaften Erfolgsgeschichte begann. In Deutschland blühte das Wirtschaftswunder und deutsche Ingenieurskunst und qualitativ hochwertige Produkte "Made in Germany" waren wieder gefragt. Es war eine perfekte Zeit für Pioniere, kreative Köpfe und visionäre Unternehmerpersönlichkeiten. Eine perfekte Zeit für Sielaff! Zu den wichtigsten Meilensteinen in der Produktentwicklung gehörten der erste Zigarettenautomat 1954, der für einen Durchbruch der Firma auf dem Markt sorgte.. Bis zum Anfang des neuen Jahrhunderts gehen rund 400.000 Automaten - allein im Westen der Republik - in Betrieb.
Wiederaufbau und Wachstums

Die kommenden Jahre stehen im Zeichen des Wachstums:.

  • Der Standort Herrieden wird sukzessive ausgebaut: neben einem Verwaltungsgebäude, der ersten Fabrikhalle sowie einer zweiten Halle und das heutige Verwaltungsgebäude zwischen 1958 und 60
  • 1961 wurden die ersten Universalautomaten (UNI) mit 5 Wahlen als Wand- oder Standgeräte hergestellt.
  • Der nächste große technische Wurf gelingt Sielaff mit dem Bau von Flaschenautomaten mit sechs Klappen - 1962 noch ohne (F60) und bereits ein Jahr später mit Kühlung (FK60).
  • 1966 folgte ein Flaschenautomat mit 10 Klappen (FK150).
  • 1967 bringt Sielaff seinen ersten Heißgetränkeautomaten mit zwei (HG2) bzw. fünf (HG5) Wahlmöglichkeiten auf den Markt.
  • Bereits 1970 wurde ein Flaschen-Vollautomat mit 6 Wahlen (FK260) angeboten.
  • Eine weitere Innovation war die Herstellung von Geldwechslern (GW2), die zwei mechanische Schubladen hatten.
Neue Geräte Entwicklungen

Durch die neuen Geräteentwicklungen wurde es erneut erforderlich, das Werk in Herrieden zu erweitern - es wurde eine zusätzliche Werkstatt, ein neues Lager sowie die Erweiterung des heutigen Verwaltungsgebäudes im Jahr 1976 veranlasst.

Im gleichen Jahr noch wurde der erste Flaschenrücknahmeautomat (FRÜ 200) sowie ein Trommelautomat mit 14 mechanischen Wahlen realisiert.

  • Für Schlagzeilen sorgte im Jahr 1984 die Entwicklung einer "Drinkbox" für Coca Cola. Den Automaten mit drei Klappen für 0,33 Liter Dosen vertrieb Sielaff in den USA.
  • 1986 begann die Entstehung eines völlig neuartigen Zigarettenautomaten mit elektronischer Steuerung (SC). Dieser "voll-elektrische" Automat für den Außenbereich stellte eine absolut neue Entwicklung dar.
  • In den Jahren von 1987 bis 1992 gründete Sielaff eine Reihe von Niederlassungen. Im sächsischen Oelsnitz werden bis heute die Kühlungen aller Kaltgetränke- und Schachtautomaten hergestellt.
Jahrtausendwechsel und Euro Umstellung

Obwohl sich Sielaff flexibel den Ansprüchen des Marktes angepasst und dort expandiert hat, wo es im Sinne einer guten Lieferperformance wichtig war, ist die Firmenzentrale bis heute fränkisch geblieben! Über die Jahrzehnte wurde der Hauptsitz konsequent ausgebaut und technologisch immer auf den neuesten Stand gebracht.

Anfang der 90er Jahre erfand Sielaff eine elektronische Steuerung, welche die reine Mechanik in Verkaufsautomaten ablöste. Das schwerfällige und ruckartige Bedienen eines Zigarettenautomaten wich nun einem fast lautlosen Gleiten der Verkaufsschächte.

Revolutionär war die Einführung von netzunabhängiger und umweltschonender Solartechnik für den Automatenbetrieb im Jahr 1995. In dieser Zeit nahm Sielaff den ersten elektronisch gesteuerten Süßwaren- und Snackautomaten in sein Produktportfolio auf.

Die Niederlassungen in England und Frankreich entstehen ebenfalls in den späten 90er Jahren.

Der Jahrtausendwechsel beschert der Branche einen wahren Boom: die vorhandenen Verkaufsautomaten - vom Briefmarkenautomat der Post, bis zum Zigarettenautomat - mussten auf die neue Währung "Euro" umgestellt werden, und eine weitere Innovation - ein Kombiautomat, der Flaschen und Süßes bzw. Snacks gleichzeitig anbieten kann (FS 2000) kam auf den Markt.

Einwegpfand und Rücknahmeautomaten

Ab 2002 entstanden die ersten Heißgetränke-Standautomaten (CIS 500), deren Serie 2004 um eine Table-Top Variante erweitert wurde. Das Neuartige daran: Das Gerät funktionierte als Waagerecht-Brüher und bestand im Inneren, statt aus Kunststoff, aus hochwertigem Metall, für eine besonders lange Lebensdauer.

Im Jahr 2003 wurde in Deutschland das Einwegpfand eingeführt. Dies nahm Sielaff zum Anlass, die ersten Rücknahmeautomaten für die verschiedensten Bedürfnisse der jeweiligen Märkte zu entwickeln. Im August 2004 wurde zur Unterstützung der Entwicklungsarbeiten der RVM-Produkte das Tochterunternehmen ISA GmbH & Co. KG in Ilmenau gegründet. Dadurch konnte Sielaff sein Know-how unter anderem in der elektronischen Bildverarbeitung - eine Schlüsselqualifikation beim Bau von Rücknahmegeräten - erweitern.

2007 gelang mit der Barista Uno, einem Kaffeeautomaten im Litfasssäulen-Design, die mit frischer Milch und ganzen Bohnen funktioniert, der Einstieg in die System-Gastronomie. 2009 folgte die Entwicklung der Piacere - eine TableTop Maschine für den Bereich Hotel, Restaurant und Café.

Im Jahr 2011 erlebte die bisherige RVM-Serie - i-core und i-core compact - einen Produktrelaunch. Die neuen Leergutautomaten SiVario, SiCompact und SiOne wurden eingeführt. Der Combimat wurde als Kombiautomat im Dezember 2011 im Markt etabliert. Kompakt konzipiert verfügt der Combimat über Spiralebenen und Ebenen mit Produktschiebern sowie einem innovativen Liftsystem zur Ausgabe der Produkte.

Design Automaten mit neuester Technologie

Mit einer Touch-Variante konnte die Piacere Serie ab Frühjahr 2012 erweitert werden. Mit elegantem Design, automatischem Bedienkomfort und einer leistungsstarken Technologie, ist die die bedarfsgerechte Lösung für jeden Standort.

Im Sommer 2012 wurden mit dem Robimat XL - einem Kaltgetränkeautomat mit XL Volumen auf kleinem Raum und Glasfront - und der SiGusto - einem innovativen Standautomat, der in sekundenschnelle echte Kaffee- und Kakaospezialitäten à la Barista serviert, das Portfolio der Vending-Automaten erweitert.

Passend zu den Heißgetränkeautomaten wurde der Becherdeckelspender "BDS" entwickelt, der seit August 2013 verfügbar ist.

Ebenfalls im Sommer 2013 wurde der neue In-Cup Heißgetränkeutomat SielCup erstmals auf der EuVend in Köln vorgestellt. Das Besondere: Köstliche Kaffeespezialitäten, aromatische Teesorten, Suppen mit Croutons oder Nudeln können in sämtlichen marktüblichen InCup Bechern angeboten und ausgegeben werden.

Mit der SiCompact Small wurde die RVM Serie im gleichen Jahr erweitert. Sortenreine Trennung, einfaches Handling, schnelle Annahme sowie ein modularer und servicefreundlicher Aufbau zeichnen sie aus.

Im Jahr 2014 ergänzt die SiVario Next das Portfolio der Rücknahmeautomaten. Im Bereich der Heißgetränkeautomaten wird die SiGusto durch die SiGusto Next ersetzt.

Die ersten Siamonie-Geräte, als Nachfolgermodell der Piacere, werden ab 2015 verkauft. Die neue Automatenlinie SiLine wird erstmalig auf der EuVend präsentiert.

Firmenstruktur und Produktpalette

in 2018 ist das Unternehmen unter den Geschäftsführern Dr.-Ing. Walther Spies, Dipl.-Ing. (FH) Peter Mayer wie folgt aufgestellt:

 

Verbundene Unternehmen:

  • Sielaff Automatenbau / Oelsnitz (Deutschland)
  • Sielaff Bohemia / Pilsen (Tschechische Republik)
  • Sielaff France / Collegien (Frankreich)
  • Sielaff U.K. Ltd. / Walsall (Großbritannien)
  • Sielaff Schweiz / Ins (Schweiz)
  • Sielaff Austria / Hall in Tirol (Österreich)
  • ISA GmbH & Co. KG / Ilmenau (Deutschland)

Produktprogramm:

  • Flaschen-/Dosen-Verkaufsautomaten
  • Süßwaren-/Snack-Verkaufsautomaten
  • Kombigeräte für Süßwaren und Getränke
  • Heißgetränkeautomaten
  • Kaffeemaschinen
  • Zigaretten-Verkaufsautomaten für innen und außen
  • Prepaid-PIN-Lader (solo bzw. als SC-Kombi)
  • Hygieneartikel-Verkaufsautomaten
  • Mehrzweck-Verkaufsautomaten
  • Flaschenrücknahme-Automaten
  • Einweg- und Mehrweg-Rücknahmesysteme
  • Automatenstationen
  • Vorratsschränke und Verkaufstheken
  • Automaten-Umhausungen/-Verkleidungen